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Aus der Apostelgeschichte (Apg 7, 54-60)

Die Steinigung des Stephanus

54 Als sie das hörten, waren sie aufs Äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen.
55 Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
56 und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
57 Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
58 trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.4
59 So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!

60 Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.

(Textquelle: www.bibleserver.com - Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 1980 Katholische Bibelanstalt, Stuttgart)

 

Stephan - 26. Dezember

Stephan, erster Märtyrer

war einer der sieben Diakone der christlichen Urgemeinde zu Jerusalem. In Streitgesprächen besonders vor hellenistisch gebildeten Juden vertrat er die Wahrheit der Lehre Jesu Christi. Auch vor dem Hohen Rat zu Jerusalem hielt er eine glänzende Verteidigungsrede (Apg. 7). Deshalb wurde er zum Tode durch Steinigung verurteilt. Bei der Vollstreckung des Urteils legten die Zeugen ihre Kleider zu Füßen des Saul, des späteren Apostels Paulus, nieder. Nach dem Tod Stephans mussten die hellenistisch gebildeten Christen Jerusalem verlassen und gründeten Gemeinschaften außerhalb der Heiligen Stadt. - Stephans Gebeine wurden 415 aufgefunden. Teile seiner Reliquien kamen später über Konstantinopel nach Rom. Die in Aachen befindlichen Reliquien wurden bei der Messe zur Königskrönung in einem kostbaren Reliquiar, der Stephansburse, ausgestellt. Sein Kult ist besonders im Süden des deutschen Sprachgebietes bis weit östlich in den Donauraum verbreitet.

Heiliger Stephan (c) Uta MöhlerHeiliger Stephan (c) Uta MöhlerPatron der Pferde (Pferdesegnung und Umritt am Fest), Pferdeknechte, Kutscher, Steinhauer, Maurer, Zimmerleute, Weber, Schneider, Küfer; gegen Besessenheit, Steinleiden, Seitenstechen, Kopfweh; für einen guten Tod.

dargestellt im Ornat eines Diakon mit Dalmatik, Palme, Buch und Steinen.

Für "Stephan" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Stephan, Esteban, Etienne, Istvan, Stefan, Steffel, Steffen, Steffi, Stephana, Stephanie, Steven

 

(Textquelle: www.heilige.de. Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V.)