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Rochus - 16. August

St. Rochus (c) Uta MöhlerSt. Rochus (c) Uta MöhlerRochus wird verehrt als Patron gegen Pest und Seuchen. Zuverlässige Nachrichten über sein Leben fehlen. Nach der Legende des 15. Jh.s wurde er um 1295 in Montpellier geboren, verschenkte sein Vermögen den Armen, pilgerte nach Rom, pflegte dort Pestkranke, wurde 1320 auf der Rückreise in Piacenza selbst von der Pest befallen, kehrte nach wunderbarer Heilung 1322 unerkannt nach Montpellier zurück, und wurde dort als Spion eingekerkert und starb im Gefängnis 1327. Nach Übertragung der Reliquien 1485 von Montpellier nach Venedig verbreitete ich schnell sein Verehrung. Eine bekannte Kultstätte ist die Kapelle bei Bingen, deren Wallfahrtsfest Goethe beschrieben hat.

 

 

Patron der Gefangenen, Kranken, Siechhäuser, Spitäler, Ärzte, Chirurgen, Apotheker, Totengräber, Kunsthändler, Bauern, Gärtner, Bürstenbinder, Pflasterer, Raketenmacher; gegen Pest, Seuchen, Cholera, Fuß-, Bein- und Knieleiden, Tollwut, Unglücksfälle.

dargestellt in Pilgerausrüstung, seine Pestbeule über dem Knie zeigend, mit Hund, der zuweilen ein Brot im Maul trägt, oder Engel, der die Wunde pflegt.

(Textquelle: www.heilige.de. Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V.)

Für "Rochus" sind auch folgende Namen gebräuchlich:
Rochus, Roch, Rocco, Roque


 

 Mein "Rocco"

St. Rochus mit Dalmatiner RoccoSt. Rochus mit Dalmatiner Rocco

Rocco aus dem Tierheim LindauRocco aus dem Tierheim Lindau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mein Dalmatiner "Rocco" ist leider am 16.02.2015 gestorben. Am 30.12.2008 hatte ich ihn aus dem Tierheim Lindau übernommen. Er war ein klasse Hund, lieb und witzig. Rocco hat einen Platz in allen meinen Rochus Darstellungen und natürlich in meinem Herzen.


 Rochus in der Waldeinsamkeit (c) Uta MöhlerRochus in der Waldeinsamkeit (c) Uta Möhler

 

 

 

 

 

 

 


 

  • Informationen über die Rochuskapelle und das Rochusfest in Bingen erhalten Sie unter folgendem Link: http://www.rochusfest.de/

 Rochuskapelle Bingen (c) Uta MöhlerRochuskapelle Bingen (c) Uta Möhler

1370 verließ Rochus Rom, um nach Montpellier zurückzukehren; auf der Rückreise heilte er in Piacenza wieder Pestkranke und wurde dabei selbst von der Seuche befallen; im Spital ob seiner Armut nicht geduldet, zog er sich in eine Hütte des nahen Waldes Sarmato zurück, um dort zu sterben; eine Quelle entsprang, um ihm Wasser zu geben, und der Hund des benachbarten Edelmanns Gothard Pallastrelli brachte ihm täglich Brot 2. Schließlich erschien ein Engel, der Rochus heilte, worauf dieser wieder nach Piacenza ging, um sich den Pestkranken zu widmen, und dann die Heimreise anzutreten.

Die Überlieferungen über Rochus sind legendär. Demnach wurde er während des 100-jährigen Krieges geboren als Sohn des noblen Herren Jean Roch de la Croix, der 1363 erster Konsul von Montpellier wurde, und der aus der Lombardei stammenden Liberia; von seinen Eltern wurde er christlich erzogen, sie ließen ihn in der Kirche Notre Dame des Tables taufen. Er studierte Medizin und wurde bei den Dominikanern in Montpellier weiter ausgebildet. 1358 und 1361 starben während der Pestepidemien in der Stadt monatelang täglich bis zu 500 Menschen, auch Rochus verlor im Alter von 17 Jahren beide Eltern. Er schenkte sein Vermögen den Armen, trat in den Dritten Orden der Franziskaner ein und begab sich auf Pilgerfahrt nach Rom. 1367 erreichte er Acquapendente bei Viterbo, wo er drei Monate lang blieb und bei der Pflege von Pestkranken half; dabei zeigte sich seine Gabe, Pestkranke allein durch das Zeichen des Kreuzes Christi wundersam zu heilen. Er wollte dann den Heimweg antreten, aber in Cesena, wo auch die Pest wütete, erkannte er, dass Gott ihn brauche, und setzte seine Reise nach Rom fort.

Statue: Rochus mit dem ihn nährenden Hund, in der Kirche St-Roch in Montpellier Statue: Rochus mit dem ihn nährenden Hund, in der Kirche St-Roch in Montpellier

Anfang 1368 kam er nach Rom und heilte im Hospiz Santo Spirito wieder viele Menschen, darunter einen Kardinal, dennoch blieb er arm und ohne Ansehen. Er traf hier auch den nach Rom zurückgekehrten Papst Urban V., den er schon bei der Weihe der neuen Klosterkirche und zukünftigen Kathedrale in Montpellier kennengelernt hatte; der habe zu ihm gesagt: Es scheint mir, dass du ins Paradies kommst.

Jacques Gamelin (1738 - 1803: Rochus heilt Pestkranke, in der Kirche St-Vincent in Carcassonne Jacques Gamelin (1738 - 1803: Rochus heilt Pestkranke, in der Kirche St-Vincent in Carcassonne

1370 verließ Rochus Rom, um nach Montpellier zurückzukehren; auf der Rückreise heilte er in Piacenza wieder Pestkranke und wurde dabei selbst von der Seuche befallen; im Spital ob seiner Armut nicht geduldet, zog er sich in eine Hütte des nahen Waldes Sarmato zurück, um dort zu sterben; eine Quelle entsprang, um ihm Wasser zu geben, und der Hund des benachbarten Edelmanns Gothard Pallastrelli brachte ihm täglich Brot 2. Schließlich erschien ein Engel, der Rochus heilte, worauf dieser wieder nach Piacenza ging, um sich den Pestkranken zu widmen, und dann die Heimreise anzutreten. Unterwegs wurde er in die Geschehnisse des Krieges zwischen dem Herzog von Mailand und der päpstlichen Liga verwickelt: als Spion verdächtigt, wurde er in Broni bei Pavia verhaftet und nach Voghera gebracht. Obwohl sein Onkel dort Stadtherr war, gab Rochus die Anonymität als Pilger nicht auf und bat ihn nicht um Hilfe, sondern ertrug fünf Jahre lang die Gefängnishaft. Erst in der Nacht seines Todes offenbarte er sich dem Priester, der ihm Beistand leistete.

Jacques-Louis David: Rochus bittet Maria um Heilung für Pestkranke, 1780, im Musée des Beaux-Arts in Marseille Jacques-Louis David: Rochus bittet Maria um Heilung für Pestkranke, 1780, im Musée des Beaux-Arts in Marseille

Nun wurde auch das kreuzförmige Muttermal auf Rochus' Brust erkannt, das seit seiner Geburt immer größer und schöner geworden war. Er wurde in Voghera bestattet, wo schon 1382 sein Andenken begangen wurde und ihm heute die Kirche geweiht ist.

1370 verließ Rochus Rom, um nach Montpellier zurückzukehren; auf der Rückreise heilte er in Piacenza wieder Pestkranke und wurde dabei selbst von der Seuche befallen; im Spital ob seiner Armut nicht geduldet, zog er sich in eine Hütte des nahen Waldes Sarmato zurück, um dort zu sterben; eine Quelle entsprang, um ihm Wasser zu geben, und der Hund des benachbarten Edelmanns Gothard Pallastrelli brachte ihm täglich Brot 2. Schließlich erschien ein Engel, der Rochus heilte, worauf dieser wieder nach Piacenza ging, um sich den Pestkranken zu widmen, und dann die Heimreise anzutreten.