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Radegunde von Thüringen - 13. August

Radegunde wurde um 518 als Tochter des Thüringer Königs Bertachar geboren. Sie hatte noch mehrere Brüder, deren Namen aber nicht bekannt sind. Ihr Vater starb beim Widerstand gegen die fränkische Expansion, so dass sie bereits wenige Jahre nach ihrer Geburt zur Halbweise wurde. Gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder wuchs Radegunde am Königshof ihres Onkels Herminafried auf. Beim Untergang ihrer Heimat geriet sie zusammen mit ihrem Bruder in fränkische Gefangenschaft und wurde von König Chlothar nach Frankreich verschleppt. Die Thüringer Königstochter wuchs hier zu einer gebildeten und frommen Frau heran.

Merowinger-König Chlothar nahm Radegunde um 540 zu seiner Gattin. Die Ehe blieb kinderlos. Der Tod ihres Bruders, der von Fränkischen Soldaten im Auftrag ihres Mannes ermordet wurde, traf Radegunde so tief, dass sie sich von Chlothar trennte.

Radegunde von Thüringen (c) Uta MöhlerRadegunde von Thüringen (c) Uta MöhlerRadegunde lässt sich vom Bischof von Noyon zur Diakonin weihen. Sie zieht sich auf das Landgut in Saix zurück. Hier lebt sie mit einer Gruppe gleichgesinnter Frauen und führt ein hingebungsvolles christliches Leben, widmete sich ganz den Armen und Bedürftigen. Sie gründet um 555/56 ein Frauenkloster in Poitiers.

Radegunde starb am 13. August 587 und wurde in der Grabeskirche ihres Klosters bestattet.

(Textquelle: nach „Die heilige Radegunde von Thüringen“, Verlagshaus Thüringen, Band 12 der „Grünen Reihe Thüringen“)

von Poitiers, Chinon, Péronne und La Charité-sur-Loire; der Weber und Töpfer; gegen Aussatz, Geschwüre, Krätze, Grind und Fieber bei Kindern; gegen Wassergefahren