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Mesnerin Sr. Martina (c) Uta MöhlerMesnerin Sr. Martina (c) Uta Möhler

Das A-B-C der kleinen Mesnerin Schwester Martinaaus der Schloßkirche Sankt Martinus in Erbach an der Donau

 

 

Liebe große und kleine Kirchenbesucher,

Herzlich Willkommen in der Schloßkirche Sankt Martinus in Erbach an der Donau. Ich bin die kleine Mesnerin Schwester Martina.

Kommt mit, ich erzähle Euch ein bisschen von dieser wunderschönen Kirche und von unserem Glauben.

 

 

 

 

 


 

- A-

  • Um den Altar, den Tisch des Brotes, versammeln sich die Christen zur Feier der Heiligen Messe.Altar (c) Uta MöhlerAltar (c) Uta Möhler

 

  •  Das Lesepult in der Kirche nennt man Ambo. Dort wird aus der Bibel vorgelesen und die Bibel erklärt. Früher hat der Pfarrer von der Kanzel aus gepredigt.

Ambo (c) Uta MöhlerAmbo (c) Uta Möhler 

  • An den Wänden sind 12 Leuchter angebracht, die an die 12 Apostel erinnern. Darum nennt man sie auch Apostelleuchter.Apostelleuchter (c) Uta MöhlerApostelleuchter (c) Uta Möhler

 

Sankt Martin (c) Uta MöhlerSankt Martin (c) Uta Möhler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Damit man heilige Frauen und Männer erkennen kann, tragen die Heiligenfiguren Attribute (Erkennungszeichen). Auf der Fahne seht ihr den heiligen Martin. Martin war Soldat und hat seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt. Der Soldatenmantel und der Bettler sind seine Attribute. Sankt Martin ist der Patron unserer Kirche und mein Namenspatron.

 

 


 

Beichtstuhl (c) Uta MöhlerBeichtstuhl (c) Uta Möhler- B -

 

Der Beichtstuhl ist

der Ort, an dem ich

meine Schuld und

mein falsches Verhalten

bekenne und

wo Gott mir vergibt.

 

 

 

- C -

 

  • Im Chorgestühl habe ich meinen Platz im Gottesdienst.Chorgestühl (c) Uta MöhlerChorgestühl (c) Uta Möhler

 


 

– D –

  • Schaut mal nach oben! Auf den Deckengemälden seht ihr Bilder von Heiligen.

  - E -

  • Habt Ihr schon die Emporen entdeckt? So heißen die Balkone.Empore (c) Uta MöhlerEmpore (c) Uta Möhler

 

 

 

 

 

 

  • Viele Engel sind in der Kirche. Engel sind Boten Gottes. Die kleinen Engel heißen Putten.
  • Das Ewige Licht brenntEwiges Licht (c) Uta MöhlerEwiges Licht (c) Uta Möhler immer neben dem Tabernakel als Zeichen, dass Jesus bei uns ist. Ich passe auf, dass das Licht nicht ausgeht.

 

 

 

 

 


 

– G -

  • Die Glocken rufen die Menschen zum Gottesdienst. Der Stundenschlag dient zur Zeitansage. Auf dem Kirchturm sind 4 große Glocken und ich habe vor der Sakristei eine kleine Glocke.

 - H –

  •  Heilige sind unsere Vorbilder, weil sie fest an Jesus Christus geglaubt haben, und anderen Menschen geholfen haben. 

- I –

  • Im Innenraum der Kirche feiern wir Gottesdienst. Er ist auch ein ganz besonderer Ort um zur Ruhe zu kommen und allein zu beten.

 - J -

 

  • Dreikönigrelief (c) Uta MöhlerDreikönigrelief (c) Uta MöhlerJesus ist für uns

Christen sehr

wichtig. Er ist der

Sohn Gottes.

 

 

 

 

 Jakobsmuschel (c) Uta MöhlerJakobsmuschel (c) Uta Möhler

 

 

 

  •  Den Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus in Spanien nennt man Jakobsweg. Das Erkennungszeichen der Jakobspilger ist die Muschel.

 


 

- K -

 Die Kerzen geben Licht und Wärme. Sie erinnern an Jesus Christus, der von sich gesagt hat „Ich bin das Licht der Welt“.

 Kerzen (c) Uta MöhlerKerzen (c) Uta Möhler

 

  • Jesus starb am Kreuz, darum ist das Kreuz das wichtigste Zeichen für uns Christen.

 


 

– M -

  •  Die Mesnerin und der Mesner sind die Hausmeister und Wächter der Kirche. Sie helfen dem Pfarrer und den Ministranten und sorgen dafür, dass in der Kirche alles in Ordnung ist.
  • Maria, die Mutter von Jesus, ist eine Schutzheilige unserer Schloßkirche.

 Maria (c) Uta MöhlerMaria (c) Uta Möhler

 

  •   Ministranten oder Messdiener sind meist Kinder und Jugendliche, die den Priester beim Gottesdienst unterstützen. Sie bringen Brot und Wein zum Altar und sammeln die Gaben (Kollekte) der Gottesdienstbesucher/innen ein. Bei Festgottesdiensten tragen sie Fahnen, Leuchter, Weihrauch und ein Vortragekreuz. Das ist dann richtig feierlich. Ministrant/Ministrantin sein ist eine schöne und wichtige Aufgabe.

- N -

  • Gott liebt die Natur. Er möchte, dass die Menschen die Natur schützen und pflegen. Die Kirche wird mit schönen Blumen geschmückt, damit alles festlich aussieht. Gelb und weiß sind die Kirchenfarben.

 


 

- O -

 Schaut euch das große Musikinstrument auf der Empore an: Unsere große Orgel. Wir haben auch eine kleine Orgel im Altarraum. Bei den Gottesdiensten wird entweder die große oder die kleine Orgel von der Organistin oder dem Organisten gespielt.

Orgel (c) Uta MöhlerOrgel (c) Uta Möhler 

 Osterkerze (c) Uta MöhlerOsterkerze (c) Uta Möhler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  •  Die Osterkerze wird in der Osternacht gesegnet. Sie ist ein Zeichen für Jesus, der mit seiner Auferstehung die Dunkelheit des Todes besiegt hat.

- P –

  •  Pilgern bedeutet, unterwegs sein zu einem heiligen Ort. Unsere Kirche liegt an zwei bekannten Pilgerwegen. Am Jakobsweg und am Martinusweg. Viele Menschen kommen hier her, um Station zu machen. Sie schreiben etwas in unser Pilgerbuch und holen sich den Erbacher Pilgerstempel ab (Platz ist auf Seite 23).

 - R -

  • Der Rosenkranz ist eine Gebetsschnur. Die Gebete „Vaterunser“ und „Gegrüßet seist du, Maria (Ave Maria)“ werden in einer bestimmten Reihenfolge gebetet. Kennt Ihr diese Gebete? Bei den zusätzlichen Versen, die „Gesätze“ genannt werden, geht es z.B. um Ereignisse aus dem Leben Jesu und seiner Mutter Maria. Der Rosenkranz ist auf mehreren Bildern in unserer Kirche zu sehen. Früher gab es in Erbach eine Rosenkranz-Bruderschaft und noch heute wird der Rosenkranz in der Kirche gebetet.
  • Erinnerungsstücke an heilige Menschen nennt man Reliquien. Sie sind schon viele hundert Jahre alt und schön verziert.

 


 

 - S -

  •  In der Sakristei ziehen sich Pfarrer und Ministranten ihre Gewänder an und bereiten sich auf den Gottesdienst vor. Dort kenne ich mich am besten aus.

- T -

 

  • Das Kästchen im Hochaltar nennt man Tabernakel. Dort wird das gewandelte Brot aufgehoben. Neben dem Tabernakel brennt das Ewige Licht zum Zeichen, dass Jesus in der Gestalt des Brotes jetzt bei uns ist. Das goldene Schaugefäß heißt Monstranz.

Tabernakel (c) Uta MöhlerTabernakel (c) Uta MöhlerMonstranz (c) Uta MöhlerMonstranz (c) Uta Möhler 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Am Taufbecken werden die Kinder (und manchmal auch Erwachsene) getauft und so in die Gemeinschaft von Jesus und der Kirche aufgenommen. Wer getauft wurde, darf sich „Christin/Christ“ nennen.

 - W -

  • Weihrauch wird an besonderen Festen im Gottesdienst verbrannt. Weihrauch wurde schon dem Jesuskind als königliches Geschenk mitgebracht.
  • Das Weihwasserbecken am Eingang der Kirche soll alle Christen daran erinnern, dass sie getauft sind. Wenn Christen die Kirche betreten, machen sie mit dem Weihwasser das Kreuzzeichen: „Im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Es gibt auch einen Vorratsbehälter. Dort kann man Weihwasser in kleine Flaschen füllen und mit nach Hause nehmen.
  • Wenn der Pfarrer die Gemeinde segnet, nimmt er den Stab mit der Kugel in der Weihwasser ist. Der Kugelstab heißt Aspergill.

 Aspergill (c) Uta MöhlerAspergill (c) Uta Möhler

   

Behüt‘ Euch Gott und

auf Wiedersehen in der

Schlosskirche Sankt Martinus

Eure Schwester Martina

Schloßkirche St. Martin (c) Uta MöhlerSchloßkirche St. Martin (c) Uta Möhler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Idee und Gestaltung: Schwester Martina + Uta Möhler / www.attributa.de

 

Katholische Kirche St. Martinus

Schloßberg 4, 89155 Erbach

www.kirche-erbach-donau.de