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Hostienbäckerei (c) Uta MöhlerHostienbäckerei (c) Uta Möhler

Hostienbäckerei

In der Hostienbäckerei werden die Hostien gebacken, die in der Eucharistiefeier in den Leib Christi verwandelt werden.

Hostien gibt es in verschiedenen Formen: dünn und weiß oder dicker und braun. Die Zutaten sind aber immer reines Weizenmehl und natürliches Wasser.
Denn:
die Rezeptur für die Hostien ist kirchenrechtlich vorgeschrieben.  
Backtriebmittel wie Sauerteig, Hefe oder Backpulver dürfen nicht in den Teig.

Sr. Marietta, von den Ursberger Franziskanerinnen, erläutert dies bei Führungen in einfacher Sprache:
"Das hängt mit dem letzten Abendmahl Jesu zusammen, der mit seinen Jüngern das Pascha gefeiert hat. Dieses Fest wurde als Gedächtnisfeier für die Heilstat Jahwes ausgerichtet, der die Israeliten aus der Gefangenschaft in Ägypten herausgeführt hat. Dass das Brot ungesäuert war, erklärt die Hast, mit der das israelitische Volk damals aus Ägypten aufgebrochen ist. Man hatte keine Zeit mehr, einen Sauerteig anzusetzen."

In Ursberg werden traditionell die dünnen weißen Hostien gebacken.

Die Hostien werden in einem Hostieneisen gebacken, kommen dann in eine Art Feuchtschrank, damit sie beim Ausstanzen nicht brechen. Jede Hostie wird einzeln und mit der Hand ausgestanzt.

(Textquelle: www.st-josefskongregation-ursberg.de/index.php/einrichtungen/hostienbaeckerei)